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Aktion "Bücher aus dem Feuer" 2018

 

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Informationen zu den Aktivitäten München Königsplatz am 10. Mai 2018 ab 10:00

Zeit- Leser- und Autorenaufstellung München auf dem Odeonsplatz am 10. Mai 2018 von 13:00 bis 15:00 Uhr

 

Alle Termine zur Aktion " Bücher aus dem Feuer" zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933

 

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PLZ

Ort

Örtlichkeit

Uhrzeit

Veranstaltungsdetails

Termin

 

A

63739 Aschaffenburg

Hofbibliothek Aschaffenburg Lesesaal
Schlossplatz 4
Telefon : 06021 / 44 63 99-0
Fax : 06021 / 44 63 99-15
Email : hofbibliothek@hofbibliothek-ab.de
Eintritt frei

19:00 bis 20:00

Hilde Domin - "Ich stand auf und ging heim in das Wort". Zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennungen im Nationalsozialismus spricht Literaturwissenschaftlerin Irene Frandsen-Roeger über Hilde Domin (1909-2006). Fuer Exil-Autoren wird die Muttersprache zur Heimat. Die deutsch-juedische Dichterin Hilde Domin hatte allerdings erst im langjaehrigen Exil zu schreiben begonnen. Nach ihrer Rueckkehr in die Heimat Deutschland fuehrte sie ein sehr aktives Schriftstellerleben mit Lesungen und Poetikdozenturen. Neben vielen Gedichten entstanden Essays, autobiographische Schriften sowie ein Roman.
"Das Gefieder der Sprache streicheln" und das "Dennoch jedes Buchstabens" gestalten: Dadurch verband Hilde Domin in einleuchtender und ergreifender Weise die Poesie mit dem immer wieder mahnenden Ruf nach einer bewohnbaren Welt und einem von Humanitaet gekennzeichneten friedlichen Zusammenleben der Menschen.

02.05.18  
   

Arnsberg-Rumbeck

Poesiepfad
Der Rundgang, der wie alle Veranstaltungen auf dem Poesiepfad kostenlos ist, beginnt am Parkplatz im Mühlbachtal und dauert etwa 90 Minuten.

15:00

Zur 85. Wiederkehr der Bücherverbrennung von 1933 gibt es auf dem Poesiepfad im Rumbecker Mühlbachtal eine besondere Veranstaltung. Unter dem Motto „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“ lesen Mitglieder des Poesiepfad-Teams Gedichte aus damals verbrannten Büchern und stellen deren verbotene Autoren vor.

10.05.18  
               
               

B

83043

Bad Aibling

Stadtbücherei und im Lesecafé
Marienplatz 1
Während der Bücherei-Öffnungszeiten:
Dienstag 9 - 13 und 14 - 18 Uhr
Mittwoch 14 - 18 Uhr
Donnerstag 14 - 18 Uhr
Freitag 9 - 13 und 14 - 18 Uhr
Samstag 9 - 13 Uhr

 

Ausstellung zum Gedenken an den 85. Jahrestag der Bücherverbrennung
Am 10. Mai 1933 warfen Studenten, Bibliothekare, Professoren und SA-Leute in einer gespenstischen Feierstunde in vielen deutschen Städten die Bücher von Erich Kästner, Bertha von Suttner, Kurt Tucholsky, Stefan Zweig, Bertolt Brecht, Erich Maria Remarque und vielen anderen ins Feuer. Die Verbrennung von Werken jüdischer Schriftsteller sowie von als marxistisch oder pazifistisch angesehenen Autoren bildete den Auftakt der Vertreibung und Verfolgung vieler vom Regime verfemter Autoren.
Wer sein Wissen über die verfolgten Autoren testen will, kann ein Literatur-Quiz lösen. Das Quiz ist geeignet ab 15 Jahren und für Erwachsene und wird auf einem Tablet oder Smartphone gespielt. Ein Tablet zur Beantwortung der Fragen kann beim Bücherei-Team ausgeliehen werden.

02.05.18
bis
26.05.18

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  83043

Bad Aibling

Stadtbücherei
Marienplatz 1
Karten an der Abendkasse. Eintritt 8 Euro. Veranstalter Verein Mut & Courage e.V.

19:00

Lesung mit Michael Stacheder aus Volker Weidermann "Das Buch der verbrannten Bücher".

11.05.18  
 

10117

Berlin

Bebelplatz

15:00 bis 17:00

Am 10. Mai wollen Politiker und Schauspieler auf dem Bebelplatz ein Zeichen gegen den „Rechtsruck in unserem Land, Europa und der Welt“ setzen. An dem Tag jährt sich die Bücherverbrennung der Nazis vom 10. Mai 1933, die auf dem Bebelplatz begann. In 22 deutschen Universitätsstädten wurden zigtausende Bücher von politisch unliebsamen Schriftstellern verbrannt. Die Lesung hat die Partei die Linke in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung organisiert. Es lesen und singen unter anderem Schauspieler Ben Becker, die Schriftsteller Volker Braun und Christoph Dieckmann sowie die Linken-Politiker Klaus Lederer, Gesine Lötzsch oder Petra Pau.

10.05.18  
  10117

Berlin

Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin
Unter den Linden 6
18:00

Lesezeichen 10. Mai 2018: „Verbrennt, was euch schwach macht“. Ein wissenschaftlich-kulturelles Programm der HumboldtInitiative zur Erinnerung an die Bücherverbrennung
Mit Slogans wie »Verbrennt, was euch schwach macht!« werden 1933 die Bücherverbrennungen in der deutschen Wissenschaft, Kunst und Kultur begrüßt. Hinter diesem weltweit sichtbaren Fanal steht ein ideologisches Programm der Härte und Militanz, eines völkisches Nationalismus und Rassismus sowie die Bereitschaft, Missliebige, Feinde und sogenanntes unwertes Leben auf dem Weg zur Weltherrschaft zu vernichten.
Das Jahr 1933 war ebenso wie 2018 ein Karl-Marx-Jahr. Diesem galt am 10. Mai der erste Feuerspruch der Deutschen Studentenschaft: »Gegen Klassenkampf und Materialismus, für Volksgemeinschaft und idealistische Lebenshaltung!« wurde da gerufen.
Welches Feindbild wurde mit solchen Begriffen eigentlich konstruiert? Wie können die verbrannten Werke und die darin entwickelten Werte und Weltbilder als »Schwächung« gelesen werden? Welche Voraussetzungen sind mit dem »10. Mai« verknüpft und welche Folgen wirken über die NS-Zeit hinaus, vielleicht sogar bis in unsere Gegenwart nach? Solchen Fragen wollen wir in diesem Jahr nachgehen und neue Fragen und Projekte anregen.
Die traditionsreiche Reihe verbindet Vorträge mit Musik und Lesebühnentexte, Vorbereitetes steht neben Improvisation ....
Die beteiligten Künstler* sind aktiv in der Berliner Lesebühnenszene
Einleitender Dialog (Juliane Pfeiffer, Bernd Schilfert)
Vortrag: Feindbild Marx (André Kistner)
Projektdiskussion (Johanna Langenbrinck, João Fidalgo, u. v. m.)
Literarisch-musikalischer Empfang (Ahne, Benno Koloska, Ivo Smolak, Kammerensemble Mischkonsum)

08.05.18  
 

 

Bonn

Erinnerungsmal zur Bücherverbrennung vor dem Alten Rathaus

12:00

Bei der Gedenkveranstaltung mit dem Titel „Aus dem Feuer geholt“ erinnert Bürgermeister Reinhard Limbach gemeinsam mit der Leiterin der Gedenkstätte Bonn, Astrid Mehmel, sowie Studierenden der Universität Bonn an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten vor 85 Jahren.

Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaft der Universität Bonn tragen Texte von verfolgten Autorinnen und Autoren vor. Anschließend werden die Bücher, die sich in der in den Marktplatz eingelassenen Büchertruhe befinden, an das Publikum verschenkt. Die Truhe wird mit neuen Werken gefüllt und bis zum nächsten Jahr verschlossen. Die Veranstalter danken Fäustels Antiquariat in Bad Godesberg für die Bücherspenden.

09.05.18  
               
               

C

96450

Coburg

Stadtbücherei Coburg

Herrngasse 17

18:30

Coburger Scheiterhaufen
Gedenkveranstaltung zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung am 7. Mai 1933 in Coburg

Im Mai 1933 brannten im nationalsozialistischen Deutschland Bücher. Es waren Bücher von Autorinnen und Autoren, die den neuen Machthabern nicht genehm waren.

In Coburg brannte der Scheiterhaufen am 7. Mai 1933. Angeleitet von Unterbannführer Studienrat Heimberger organisierte die Hitlerjugend das Spektakel zwischen Kirchgang und Marsch durch die Stadt.

In einer Gedenkveranstaltung erinnern Franzsika Bartl, Edmund Frey und Brigitte Maisch an diesen Tag.

07.05.18

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D

84405

Dorfen

Dorfener Buchhandlung 
Unterer Marktplatz 1 
Der Eintritt ist frei

19:30

Die Geschichtswerkstatt Dorfen gedenkt an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten.

Im Mai 1933 loderten in vielen deutschen Städten, zum Beispiel auch in Rosenheim, große Feuer. Dem Regime missliebige Bücher wurden verbrannt.

Zur Erinnerung daran wird aus den Werken damals verbotener Autorinnen und Autoren gelesen.

Nach einem jeweils kurzen biographischen Überblick werden Texte von Kurt Toller, Marie-Luise Fleißer, Annette Kolb, Erika Mann und Eva Leidmann, die ihre Kindheit und Jugend in Mühldorf verbrachte, vorgetragen.

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt.

11.05.18 nach oben
    Dresden Dresdner Kabarett Breschke & Schuch  11:00 bis 13:00

Veranstaltung zum Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Wettiner Platz

11.03.18  
 

 

Dresden

Hauptfoyer der SLUB
Zellescher Weg 18

ab 11:00

Am 10. Mai jährt sich zum 85. Mal der Tag öffentlicher Bücherverbrennungen in Deutschland. Sie bildeten den Höhepunkt der Aktion "Wider den undeutschen Geist", mit der die systematische Verfolgung oppositioneller und unliebsamer Schriftsteller im Dritten Reich begann. Unter Verlesung sogenannter "Feuersprüche" wurden auch heute noch bekannte und viel gelesene Texte von Erich Kästner, Heinrich Mann, Karl Marx, Sigmund Freud oder Kurt Tucholsky ins Feuer geworfen, aber auch solche, die inzwischen weitgehend vergessen sind. In Dresden fand die von der "Deutschen Studentenschaft" organisierte Bücherverbrennung nur unweit der Sächsischen Landesbibliothek- Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) an der Bismarcksäule statt.

09.05.18 nach oben

 

40479 Düsseldorf Rotunde der Tonhalle
Ehrenhof 1
16:30 bis 18:00

Aus Anlass des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung am 11. April 1933 in Düsseldorf lesen bekannte Düsseldorfer in der Rotunde der Tonhalle, auf Einladung der Bezirksvertretung 1 aus den damals verbrannten Schriften. 

11.04.18

 

               
               
E

 

Erfurt

Angermuseum
Anger 18

18:00

Eine Lesung zum Jahrestag der Bücherverbrennung gibt es unter dem Titel „Das Todesurteil gegen den Geist und die Kultur“. 1821 legte Heinrich Heine einer Figur seines Stücks „Almansor“ den Ausspruch „Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“ in den Mund. Rund 100 Jahre später wurden seine Werke als Bücher des „undeutschen Geistes“ auf den Scheiterhaufen verbrannt. Um die Erinnerung an sie wach zu halten, lädt „Die Linke“ zu einer Lesung aus Texten der von den Nazis ermordeten oder verfolgten Autoren ein, darunter Anna SeghersJoachim Ringelnatz und Bert Brecht.

04.05.18 nach oben

 

 

Erkner

Bürgersaal des Rathauses
Der Bürgersaal ist bestellt. Bitte setzen Sie sich mit mir bis zum 14. April 2018 in Verbindung, wenn Sie lesen wollen, damit Texte abgestimmt werden können (Elvira_strauss@web.de oder per Telefon 03362/5747003). Wir sind offen für alle Ideen, die zur Bereicherung des Abends beitragen. Auch Gäste, die nur zuhören wollen, sind willkommen.
 

18:30

Bundesweite Aktion "Bücher aus dem Feuer" 2018
Verbrannt, verboten, verbannt - Insgesamt 102 Mal brannten in über 90 deutschen Städten zwischen März und Oktober 1933 Scheiterhaufen mit Büchern.
Die Namensliste damals angefeindeter Wissenschaftler, der Schriftstellerinnen und Schriftsteller ist lang.

Darunter waren Autoren wie Heinrich Heine, Bertolt Brecht, Lion Feuchtwanger, Sigmund Freud, Erich Kästner, Irmgard Keun, Heinrich Mann, Erich Mühsam, Erich Maria Remarque, Anna Seghers, Ernst Toller, Kurt Tucholsky, Arnold Zweig und Stefan Zweig. Unzählige Intellektuelle, Künstlerinnen und Künstler wurden ihrer Heimat und Arbeit beraubt, viele wurden ermordet oder in den Tod getrieben. Das darf nicht vergessen werden!

09.05.18

 

   

Erlangen

Markgrafendenkmal am Schloßplatz

15:00

Zwischen Bücherverbrennung und Reichsprogromnacht –  in der NS-Zeit

Wie lebte es sich in Erlangen in den Jahren 1933 bis 1945? Der Alltag wurde politisiert durch die Einbindung des Einzelnen in die „Volksgemeinschaft“. Antisemitismus und Bücherverbrennung warfen ihre Schatten auf eine Stadt, die mit Kriegsausbruch an der „Heimatfront“ lag. Eine besondere Rolle spielte die Universität: Sie war zu dieser Zeit ein Zentrum nationalistischer und antidemokratischer Gesinnung. Viele Studenten und Professoren wurden geistige Wegbereiter des Nationalsozialismus. Rassenforschung und Zwangssterilisierungen sind nur zwei Beispiele hierfür. Der Bogen unseres Rundgangs spannt sich von den letzten Wahlen in der Weimarer Republik bis zum Kriegsende und zur Entnazifizierung.

18.03.18 nach oben
   

Erlangen

Schloßplatz Ort der damaligen Bücherverbrennungen

12:00

Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch“ mit Redebeiträgen von
– Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin
– Prof. Dr. Bärbel Kopp, Vizepräsidentin FAU
– Dr. Andreas Jakob, Stadtarchivar
– Lea Schmocker, Schauspielerin

12.05.18  
   

Erlangen

Markgrafendenkmal am Schloßplatz

14:00

Gruppenführung zum Thema „Zwischen Bücherverbrennung und Reichspogromnacht – Erlangen im Nationalsozialismus“, veranstaltet vom Bund für Geistesfreiheit (bfg) Erlangen K.d.ö.R. in Zusammenarbeit mit dem renommierten Nürnberger Verein „Geschichte für alle“.
Die Teilnahme ist kostenlos (Spenden sind jedoch selbstverständlich willkommen ;=)).

12.05.18 nach oben
   

Erlangen

Stadtbibliothek Erlangen

19:30

Vortrag und Diskussion zum Thema: „Freiheit und Zensur im Internet – Meinungsfreiheit 85 Jahre nach der Bücherverbrennung 1933“
– Referentin: Julia Krüger (Berlin), freie Journalistin, Mitarbeiterin bei netzpolitik.org
– Moderation: Christian Buggisch

15.05.18  
               
               

F

  Frankfurt Römerberg 11:00

Am 10. Mai wird eine Lesung aus den Schriften von Autoren stattfinden, deren Werke von den Nazis verboten und verbannt wurden. Wir gedenken des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung durch faschistische Studenten auf dem Römerberg.

10.05.18

nach oben

   

Frankfurt

im Sonnemann-Saal des Historischen Museums
Der Eintritt ist frei.

20:00

Am 10. Mai jähren sich die in der Nazizeit begangenen Bücherverbrennungen zum 85. Mal. 1933 wurden in Frankfurt am Main wie in zahlreichen anderen deutschen Städten von den Nationalsozialisten geächtete Bücher vernichtet – ein erschütternder Angriff auf die Meinungs- und Publikationsfreiheit und auf die Demokratie.
Autorinnen und Autoren aus Frankfurt und Umgebung geben ihren Kolleginnen und Kollegen von 1933 ihre Stimme. Sie lesen aus Werken, die vor 85 Jahren verbannt und den Flammen ausgeliefert wurden. Gespräche und Wortbeiträge gedenken dem Geschehen und rücken die Bedeutung des Gedenktages in der heutigen Zeit in den Blick. 
Es lesen Bodo Kirchhoff, Gerd Koenen, Olga Martynova und Frank Witzel. Ina Hartwig, Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Jan Gerchow, Direktor Historisches Museum Frankfurt, Jan Schenck, Fotograf, Projekt „Verbrannte Orte“, und Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer Börsenverein des Deutschen Buchhandels, sprechen an diesem Abend. Alice Engel vom Hessischen Rundfunk moderiert die Veranstaltung.

07.05.18  
  60311

Frankfurt

Haus am Dom
Domplatz 3
Eintritt frei!

 

Unliebsame Bücher können offen kritisiert, aber nicht öffentlich verbrannt werden. An das menschenverachtende Ritual der Bücherverbrennung vor 85 Jahren, das dem Inferno des Holocaust und des Zweiten Weltkriegs vorausging, erinnern wir mit einer Installation, die zum Zugreifen einlädt: Nehmen Sie mit, was damals verbrannt wurde. Lesen Sie und urteilen Sie selbst. 

09.05.18 bis 28.05.18 nach oben
  60326 Frankfurt Gallus Theater
Kleyerstr. 15
Karten: Voll 16,00 Euro
Karten: Erm. 12,00 Euro
20:00

IRMA »Wer weiterliest, wird erschossen!«

Theaterprojekt zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennungen.

Am 10. Mai 2018 jährt sich zum 85. Mal die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten. Zehntausende Werke der von den Nazis verfemten Autoren brannten 1933 in 22 deutschen Universitätsstädten auf dem Scheiterhaufen. Pünktlich zu diesem Gedenktag bringt IRMA das Thema als Theater-Collage auf die Bühne des Gallus Theater. Das von der Stadt Frankfurt geförderte Projekt bereitet zum einen Originaltexte nationaler Vergangenheit auf und fügt zum anderen neue Texte ein, die das Innerste der geächteten Autoren zum Ausdruck bringen.

Durch den 'Chor der Äußerlichkeit' bekommt der Zuschauer einen intensiven Eindruck von der Propaganda-Maschinerie der Nationalsozialisten und das Denken ihrer Anhänger. Der 'Chor der Innerlichkeit' macht sichtbar, was unausgesprochen war und unausgesprochen bleiben musste. Neben den beiden Sprechchören gibt es auf der Bühne noch eine dritte Hauptfigur, die des Autors, dessen Gefühle und Gedanken zum Vorgefallenen, zum Nationalsozialismus an sich und zu Leben und Überleben eine ganz neue Perspektive eröffnen. Der Autor nimmt den Zuschauer mit auf eine finstere Reise durch dessen Ängste und Sorgen, gibt aber mithilfe von Stolz und Lebensmut ebenfalls die Möglichkeit, immer frische Hoffnung zu schöpfen.

Darsteller: Iris Reinhardt Hassenzahl, Janet Clauss, Bea Dietz, Gabriele Giersiepen, Ilja Kamphues, Brigitte Korn, Michael Schumacher 
Regie: Mina Reinhardt Hassenzahl
Musik: Hanspeter Dodel

09.05.18
und

10.05.18
 
               
               
G   Gera

Geraer Bibliothek am Puschkinplatz
Der Eintritt ist frei.
Mehr Informationen zur Bibliothek unter www.biblio-gera.de. 

17:00

Die monatliche Reihe Treffpunkt Bibliothek steht im Zeichen des Gedenkens an die Bücherverbrennung 1933. Helmut Pock widmet sich, wie auch bereits in den Jahren zuvor, Texten eines damals verfemten Dichters. In diesem Jahr stellt er den Schriftsteller Klaus Mann in den Mittelpunkt seiner Lesung. Ausgewählt hat Helmut Pock dazu Auszüge aus dessen in der Zeit des Dritten Reichs im Exil veröffentlichten Romanen „Mephisto“ und „Der Vulkan“. Beide Werke geben aus der Distanz von über achtzig Jahren ein eindrucksvolles Bild vom spannungsgeladenen Wechselverhältnis von Anpassung und Widerstand, Karrieredenken und künstlerischer Moral. Zugleich ist augenfällig, wie der Autor sich vor der Vergewaltigung der Wahrheit bewahrte, wie er sich vor dem Schlagwort hütete, um sich nicht dem Niveau seiner Gegner anzugleichen. Klaus Mann fordert mit seinem Werk auch in die Zukunft hin Gedankenfreiheit – ein Grund mehr, an ihn zu erinnern. 

08.05.18 nach oben

 

35394 Gießen Literarisches Zentrum Gießen
Oscar-Singer-Raum / Zeitschriftenlesesaal im 1. OG, Universitätsbibliothek
Otto-Behaghel-Str. 8
18:30 bis 21:30

Anlässlich des 85. Jahrestages der Bücherverbrennung in Gießen laden das Literarische Zentrum Gießen e.V. und die Universitätsbibliothek der JLU zu einer etwa dreistündigen Erinnerungsveranstaltung mit Vorträgen und Lesungen ein.
Details

08.05.18

 

  73033 Goeppingen Stadtbibliothek
Kornhausplatz 1
17:00

Walter Mehring "Hier steht ein Mann und singt sein Lied zum Trotz - am Rand der Zeit..." Ilona Abel-Utz liest Lyrik und Prosa von Walter Mehring.
Sie wird musikalisch begleitet von Thomas Reil und Siggi Köster. Berlin, Weimarer Republik, die „roaring twenties“: Der Name Walter Mehring ist bekannt, geschätzt von den einen und gehasst von denen, die als „dunkle Macht des Grauens“ Deutschland in den Griff bekommen sollten. Mehring trifft mit seiner messerscharfen Lyrik den Rhythmus der Zeit. Er ist einer der wichtigsten Exponenten der Dada-Bewegung in Berlin, Kurt Tucholsky nennt ihn „unser aller Meister“. Als Texter des Kabaretts von Max Reinhardt macht er Furore, lebt von 1921 bis 1928 als Korrespondent in Paris. Doch die „Lumpen des österreichischen Tapezierers“ lassen sich nicht lumpen: Sie verfolgen den „Entarteten“: Am 27. Februar 1933, dem Abend des Reichstagsbrandes, flieht Mehring nach Paris, 1935 wird er kurzerhand als einer der ersten deutschen Schriftsteller „ausgebürgert“. Stets ist er auf der Flucht, stets muss er den Nazi-Häschern entkommen: erst nach Paris, dann nach New York. Dort schreibt er seine wunderbare „Verlorene Bibliothek“.
Zurück im befreiten Europa hält sich Mehring notdürftig über Wasser. Er sucht im Tessin Halt, lebt in Hotels, die bald zu Absteigen werden. Sein ganzes Hab und Gut hat er in zwei, drei abgegriffenen Koffern untergebracht.
Die Schriftstellerin Maja Beutler zieht das bittere Fazit: „Unsere Zeit hat ihn vergessen, bevor er gestorben war.“ Aber das Werk lebt. Kein leichtverdauliches, aber ein geistig nahrhaftes Gericht. Sie hören eine Auswahl seiner Texte „am Rande der Zeit“, ebenso Texte seiner Freundin Mascha Kaleko und seines Weggefährten Kurt Tucholsky.

10.05.18 nach oben
 

82194

Gröbenzell

Gemeindebücherei
Rathausstr. 1

19:00

Bücher aus dem Feuer - Lesung zum Jahrestag der Bücherverbrennung

Anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennung findet die traditionelle Lesung statt. Am 10. Mai 1933 wurden Bücher von politisch und ideologisch unerwünschten Schriftstellern und Wissenschaftlern in fast allen deutschen Universitätsstädten verbrannt. Zivilcourage zeigen gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist nach wie vor ein aktuelles Thema und es ist wichtig, für Demokratie und Toleranz einzutreten. Bücher von Autoren, die in der NS-Zeit verboten waren, werden ausgestellt. Vorleser: Rudolf Ulrich, Klaus Coy, Astrid Trost, Marion Küstenmacher und Werner Tiki Küstenmacher.

15.05.18  
               
               
H

58095

Hagen (Westfalen)

Theater an der Volme
Dödterstraße 10

18:00

Dekadenz und moralischer Verfall
Zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung

Ringelnatz, Tucholsky, Else Lasker-Schüler, Thomas und Heinrich Mann, Ernst Gläser, Berthold Brecht und Erich Kästner sind nur einige der Autoren, deren Werke 1933 Opfer der nationalsozialistisc­hen Flammen geworden sind. Wir wollen an diesem Abend an sie und andere Schriftsteller erinnern, die in die äußere oder innere Emigration getrieben wurden.
Bis zur Machtergreifung hatten sich die großen Intellektuellen, Dichter und Denker der 20er und frühen 30er Jahre regelmäßig im Romanischen Café getroffen, einer Künstlerkneipe am Kurfürstendamm in Berlin. Nach der unfreiwilligen Trennung dieser Künstlerclique hat jeder von ihnen auf seine Weise die Emigration und politischen Ereignisse verarbeitet.
Wir freuen uns auf einen unterhaltsamen, lustigen, aber auch nachdenklichen Abend!

Mit: Birgit Ebbert, Indra Janorschke, Dario Weberg

10.05.18 nach oben
 

 

Hamburg

Platz der Bücherverbrennung,
Kaiser-Friedrich-Ufer/Ecke Heymannstraße,
(am Isebek-Kanal, Metrobus 4, Haltestelle KaiFU)

11:00 bis 18:00

18. Marathonlesung aus den verbrannten Büchern

15. Mai 2018 – Hamburg liest und setzt damit ein Lese-Zeichen gegen rechts 
Wir rufen die Hamburgerinnen und Hamburger auf: 
KOMMT UND LEST! aus Büchern, 
die 1933 von den Nazis verbrannt wurden

15.05.18  

 

59065

Hamm

Veranstaltungsraum der WIVO

10:00

Ex-OB Jürgen Wieland wird einen historischen Rückblick auf die politischen Ereignisse im Jahre 1933 werfen und hier besonders auf die Bücherverbrennung eingehen, auch auf die Geschehnisse in Hamm durch die Nazis. 
Thema: “Die Nazis verbrennen den deutschen Geist.“

04.04.18 nach oben
  30169 Hannover

Gedenktafel zur Bücherverbrennung am 10. Mai 1933
Rudolf-von-Bennigsen-Ufer

16:00

bis

 17:00

Bücher von jüdischen, liberalen, pazifistischen und marxistischen SchriftstellerInnen wurden am 10. Mai 1933 verbrannt. Dieser Schlag gegen die künstlerische und geistige Freiheit war ein sichtbarer Beginn der systematischen Verfolgung der geistigen Elite in Deutschland. In Hannover fand die Bücherverbrennung am Bismarckturm in den Maschwiesen (heute Maschsee) statt.

Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen der Tellkampfschule werden die Gedenkveranstaltung inhaltlich vorbereiten und begleiten. Die Schule hat nach jahrelangem Engagement für die Erinnerung an die Bücherverbrennung die Patenschaft für das Gedenken übernommen. Auch zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung findet wieder eine engagierte und lebendige Form der Auseinandersetzung statt. Der Chor der Tellkampfschule wird die Veranstaltung musikalisch begleiten.

14.05.18  
 

 

Heidelberg

Stadtbücherei Heidelberg
Poststraße

 17:00

Vor 85 Jahren leiteten die Nazis mit ihren Bücherverbrennungen zwölf Jahre des Terrors, des Massenmordes, des totalen Krieges und der Entmenschlichung ein. Heute stellt die Stadtbücherei Heidelberg ihre Räume völkischen HetzerInnen zur Verfügung und erteilt Antifaschist*innen Hausverbote.

Wir halten dagegen mit Texten und Liedern antifaschistischer Schriftsteller*innen, deren Werke von den Nazis verbrannt wurden.

23.03.18 nach oben
 

63150

Heusenstamm

Stadtbücherei Heusenstamm im Haus der Literatur, Schlossstraße 10

 

Erinnerung an den 85. Jahrestag der Bücherverbrennung 10. Mai 1933

10.05.18  
  16540

Hohen Neuendorf

Stadtbibliothek (Hohen Neuendorf)
Schönfließer Straße 17
Der Eintritt ist frei, Spenden für den Kulturkreis sind willkommen.

18:00 bis 20:00

Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nazis in mehreren deutschen Universitätsstädten, unter anderem auf dem heutigen Bebelplatz in Berlin mehrere zehntausend Bücher von ihnen verhassten Autoren. Anlässlich des 85. Jahrestags der Bücherverbrennung laden der Kulturkreis und die Stadt Hohen Neuendorf zu einer Lesung aus verbrannten Büchern ein, mit der an die „verbotenen Autoren“ erinnert wird.

Im Fokus stehen diesmal die Werke kritischer Bürger. Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky und Erich Kästner stehen stellvertretend für die verschiedenen Wege, die das Leben eines kritischen Bürgers im Nationalsozialismus nehmen konnte: Exil, Konzentrationslager, innere Emigration.

Aus ihren Werken lesen die Stadtbibliothekarin, Mitglieder des Kulturkreises sowie der Gruppen Buchzeit und Schreibmut. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von Nadja Felscher am Klavier.

02.05.18 nach oben
               
               

I

58636

Iserlohn

Stadtmuseum Iserlohn
Fritz-Kühn-Platz 1

Öffnungszeiten:
Dienstag - Sonntag 10.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag 10.00 - 19.00 Uhr
Montags und an Feiertagen geschlossen.

Eintritt frei

 

Verboten und verbrannt 
„Wider das Vergessen! 10.Mai 1933: Bücherverbrennung“ 
Eine Ausstellung zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung am 10. Mai 1933

26.04.18 bis 03.06.18

nach oben

        19:00   08.05.18  
               

J

           

nach oben

               
               
K

 

Kassel

vor dem Fridericianum

ab 17:30

Dieses Jahr führen wir unsere Veranstaltung zum Gedenken an die Bücherverbrennung zum 13.mal durch!
Wir wollen in diesem Jahr an die Ereignisse in 1918 (Ende des Ersten Weltkriegs, "Mit den Besiegten", Gedicht von Hedwig Lachmann, Ausrufung der Republik); den Tod von Carl v. Ossietzky, 1938 und an das Schicksal von Gertrud Kolmar, sie wurde 1943 im KZ Auschwitz ermordet, mit Texten und Gedichten erinnern. Die Texte werden u.a. von Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Schule und jungen Leuten aus Kassel vorgetragen.
Unsere Europaabgeordnete Martina Werner wird ein Grußwort an die Veranstaltung richten.
Auch in diesem Jahr wir unsere Veranstaltung wieder musikalisch umrahmt.

19.05.18 nach oben
  24105

Kiel

Literaturhaus Schleswig-Holstein
Schwanenweg 13

16:00

Auch in diesem Jahr laden der Verband deutscher Schriftsteller in SH und das Literaturhaus SH zu einer Mahnveranstaltung zum Gedenken an die Bücherverbrennung der Nationalsozialisten am 10. Mai 1933 ein, die an damals verfemte und verfolgte Autorinnen und Autoren und erinnert. Heute brennen in Deutschland zwar keine Bücher, aber es werden Brandsätze gegen bewohnte Flüchtlingsunterkünfte geworden und man hetzt gegen Medien. Heinrich Heines und Bert Brechts Warnungen sind weiterhin aktuell.
Vier Autoren des VS werden aus Büchern der damals verbrannten Büchern vorlesen: Wolfgang Beutin, Rolf-Peter Carl, Günter Ernst und Ilona Wang-Richter.

10.05.18  
   

Kiel

Foyer der Universitätsbibliothek Kiel, Leibnizstraße 9
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

19:00

Vor 85 Jahren, am Abend des 10. Mai 1933, brannten in Kiel die Bücher.

Das Programmplakat als PDF-Download

08.05.18 nach oben
 

 

Kirchheim unter Teck

Max-Eyth-Haus
Der Eintritt ist frei. Um telefonische Anmeldung bei Heyke Kron (07021 502-377) vom Sachgebiet Kultur und Museum der Stadt Kirchheim unter Teck wird gebeten.

11:00

Am 10. Mai 2018 jährt sich der Tag der Bücherverbrennungen zum 85. Mal.

Die Autorin des Romans „Brandbücher“, Dr. Birgit Ebbert, beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit dem Thema. Sie recherchiert Orte, in denen damals Bücher verbrannt wurden, und Autoren, die von dieser frühen Maßnahme der Nationalsozialisten betroffen waren. Vor allem aber interessiert sie sich dafür, wer hinter der Aktion stand und wie weit sie in unsere Zeit reicht.

In der Matinee wird Birgit Ebbert Ausschnitte aus ihrem Buch lesen und über ihre Erfahrungen bei der Recherche sowie über die Hintergründe der Bücherverbrennung sprechen.

06.05.18  
   

Köln

Campus Südstadt
Claudiusstraße 1
Mevissensaal

ab 17:30

Am 17. Mai 1933 fand vor dem heutigen Hauptgebäude der TH Köln – der ehemaligen „alten Universität“ – die Kölner Bücherverbrennung statt. Zum 85. Jahrestag der Kölner Bücherverbrennung findet eine Gedenkveranstaltung statt – u.a. mit dem Kölner Kunstkritiker Walter Vitt, Initiator des Bodendenkmals „Namen der Autoren“, das auf dem Vorplatz des Gebäudes Claudiusstraße 1 eingelassen ist.

17.05.18 nach oben
               
               

L

 

Landau

Empfangssaal des Rathauses

19:00

Zum Gedenken an die Bücherverbrennung erinnern Elke Moning und Hans Martin Rieger an den Schriftsteller Leonhard Frank (1882-1961), dessen Bücher 1933 auf den Scheiterhaufen geworfen wurden. Geboren  in Würzburg in einfachen Verhältnissen und nach langen Jahres des Suchens gelang ihm mit seinem Erstlingswerk „Die Räuberbande“ ein preisgekrönter Bestseller. Darin hatte er sein Thema gefunden, dem er sein Leben lang treu blieb. Sich selber vertrauen, seinen Überzeugungen und Gefühlen, eigenständig  denken, sich empören, Protest anmelden, sich einmischen. Leonhard Frank schrieb an gegen den Krieg, gegen die Arbeitslosigkeit, gegen die Mutlosigkeit. In seiner ausgefeilten, sehr farbigen Sprache erreichte er ein großes Publikum.

Sein Antikriegsroman „Der Mensch ist gut“ (1917 in Zürich erschienen) wurde zum meistzitierten Buch bei den Pazifisten. Nach 17 Jahren des Exils kehrte er 1950 aus den USA nach Deutschland zurück und machte sich daran,  Naziverbrecher zu benennen.

Diesen mutigen Schriftsteller gibt es zu entdecken. Frank Bungartz umrahmt die Veranstaltung musikalisch.

09.05.18

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Landshut

Lesecafé der Stadtbücherei im Salzstadel
Die Lesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung des Verbands deutscher Schriftsteller (VS Ostbayern) in Kooperation mit der Stadtbücherei Landshut sowie der Volkshochschule Landshut und jährt sich heuer bereits zum neunten Mal.
Der Eintritt beträgt sieben Euro; Schüler und Studenten mit Ausweis haben freien Eintritt.

20:00

Im Mai 1933 fand in zahlreichen deutschen Hochschulstädten eine „Aktion gegen den undeutschen Geist“ statt, die von der nationalsozialistischen Deutschen Studentenschaft ohne Befehl von oben vorbereitet wurde. Im Mittelpunkt stand dabei die öffentliche Verbrennung von Büchern jüdischer, linker und liberaler Autorinnen und Autoren, die von NS-Studenten und Hochschuldozenten aus Universitätsbibliotheken, Leihbüchereien und Buchhandlungen gewaltsam entfernt wurden. Bei diesen Bücherverbrennungen wirkten oft SA-Verbände und führende NS-Funktionäre mit. Die Lesung mit Musik findet zum Gedenken an die zahlreichen Schriftstellerinnen und Schriftsteller statt, die Opfer dieser barbarischen Aktion wurden – zum Teil kamen sie in Konzentrationslagern oder auf der Flucht vor den Nazis zu Tode, zum Teil mussten sie das „Dritte Reich“ im ausländischen Exil überleben und wurden deshalb häufig vergessen. Die Schriftstellerinnen Mirjam Pressler, Dr. Marita A. Panzer und der Vorsitzende der Neuen Galerie Landshut (Verein für aktuelle Kunst e.V.), Franz Schneider, stellen in diesem Jahr Leben und Texte deutschsprachiger Autoren vor, deren Bücher 1933 von Nazi-Studenten und SA-Trupps öffentlich verbrannt wurden, die ins Exil flohen und deshalb oft vergessen wurden. Der Regensburger Pianist Martin Kubetz spielt Eigenkompositionen zu den Texten der vorgestellten Autoren.

17.05.18  
    Lippstadt Galerie im Rathaus
Veranstalter: Kunst- und Vortragsring Lippstadt
Eintritt frei
17:00

Es hat Jahre gedauert, bis das Bewusstsein gewachsen ist für die Kulturschande der Bücherverbrennung 1933 und deren Auswirkung auf das geistige Leben bis heute.

Inzwischen ist der 10. Mai ein offizieller Erinnerungstag geworden, zu dem auch der Lippstädter Kunst-und Vortragsring seinen jährlichen Beitrag unter der Überschrift: "Vertrieben - Verbrannt" anbietet. Dabei soll nicht nur auf die Prominenz von Literatur und Wissenschaft hingewiesen werden. Auch inzwischen zu Unrecht Vergessene sollen in den Blick rücken.

Carmen Harms, Franziska Weyer und Renate Ziebecker werden dazu heiter-emotionale wie gedankenvolle Beiträge vorstellen.

Die Veranstaltung wird moderiert von Alfred Kornemann.

09.05.18  
               
               

M

 

München

Leseclub JoFi
Gemeinschaftsraum Malatelier im 1. Stock der Johann-Fichte-Straße 12

19:30

85 Jahre Bücherverbrennung. Christiane berichtet und bringt Originalausgaben verbrannter und verbannter Bücher mit, Johannes liest Gedichte der verfolgten Dichter.

28.03.18

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    München

MVHS - Treffpunkt: Feldherrnhalle Veranstaltungs-Nr: G244610
Rita Steininger · € 8.– · Restkarten vor Ort

16:30 bis  18:30

Verbotene Schriftsteller – ein literarischer Spaziergang nach Schwabing zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung
 

03.05.18

 

 

 

München

Odeonsplatz

 

Zur Liste der Lesenden am Odeonsplatz

10.05.18

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München

Königsplatz

10:00 bis 18:00

Details

10.05.18

 
   

München

NS-Dokumentationszentrum
Max-Mannheimer-Platz 1

19:00

Vortrag „Königsplatz, München, 10. Mai 1933 - Die TH München und die Bücherverbrennung“. Mit Prof. Dr. Peter J. Brenner. Auch auf dem Münchner Königsplatz wurden am 10. Mai 1933, wie überall in deutschen Universitäts- und anderen Städten, Bücher verbrannt. Das Gedenken an diese Bücherverbrennungen ist fester Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur. Aber erst die jüngere historische Forschung hat die Abläufe, Hintergründe und Folgewirkungen genauer rekonstruiert. Es wurde gezeigt, dass die Bücherverbrennungen nicht nur auf die Universitätsstädte beschränkt waren und dass sie nicht nur am 10. Mai 1933 stattfanden. Es wurde auch deutlich gemacht, dass in dieser Frühphase des „Dritten Reichs“ die Bücherverbrennungen Teil innerparteilicher und inneruniversitärer Machtkämpfe waren. Hier wurden entscheidende Weichenstellungen für die künftige Entwicklung der Universitäten und des nationalsozialistischen Kulturbetriebs vorbereitet. In dem Vortrag wird auf dieser Grundlage die Bücherverbrennung in München dargestellt und es wird untersucht, wie die weitere Entwicklung der TH München in der Zeit des „Dritten Reichs“ verlaufen ist. Prof. Dr. Peter J. Brenner ist Direktor des TUM.Archivs der Technischen Universität München.

08.05.18 nach oben
 

 

Mainz

Rheinuferpromenade am Rathaus (Gedenktafel zur Bücherverbrennung)  
Eine Anmeldung zum Rundgang ist nicht erforderlich.

Teilnahmegebühr: 5,00 ? / 4,00 ?
Mit der Zahlung dieser Gebühr erhalten Sie einen Gutschein für einen kostenlosen Besuch im Stadthistorischen Museum Mainz auf der Zitadelle.

11:00 bis 13:00

Auf den Spuren der Bücherverbrennung durch Mainz. Nach der Verbrennung „undeutscher Bücher" auf dem Berliner Opernplatz am 10./11. Mai 1933 warf am 23. Juni 1933, dem Vorabend des Gutenbergfestes, auch die Mainzer NS-Studentenschaft öffentlich Werke verfemter Schriftsteller ins Feuer. Wir wollen Textauszüge von einigen damals verbotenen Mainzer Autorinnen und Autoren lesen sowie weitere Stätten aufsuchen, die daran erinnern, wie nach 1933 das Mainzer Kulturleben zerstört wurde.

15.06.18  
 

 

Mannheim

Getränkemarkt im Alten Kina in der Gundelsheimer Straße 21

18:00

Texte zur Bücherverbrennung
„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“, schrieb Heinrich Heine schon Anfang des 19. Jahrhunderts in seiner Tragödie „Almansor“. Im Mai 1933 wurden dann in Deutschland zehntausende Bücher von jüdischen, marxistischen und pazifistischen Autoren verbrannt. Auch in Mannheim wurden am 19. Mai auf dem Alten Messplatz Bücher verbrannt. Anlässlich dessen veranstaltet das Wallstadter Lesekontor am Sonntag, 13. Mai, eine Lesung unter dem Motto „Wenn leere Bibliotheken erzählen“. Gelesen werden eigene Texte, Schriften von Mannheimer Zeitzeugen aus neuen Texten und auch vergessenen.

13.05.18  
  85570 Markt Schwaben Markt Schwaben, Rathaus, Gemeindebücherei 
Schloßplatz 1
Kosten: 7,00 € Abendkasse (oder Vortragskarte VHS)

19:00 bis  20:15

"Ich übergebe der Flamme...." Lesung: Verbrannte Bücher

Info: "Diese Unehre habe ich nicht verdient" (Oskar Maria Graf) - Eine Lesung zum 85. Jahrestag der öffentlichen Bücherverbrennungen der Nationalsozialisten im Rahmen der "Aktion wider den undeutschen Geist", mit Texten von Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Albert Einstein, Erich Maria Remarque und vielen anderen.
"Die Flammen, die zuerst über den Bücherhaufen prasselten, verschlangen später im Feuersturm unsere Städte, menschliche Behausungen, die Menschen selbst." (Peter Suhrkamp)
Gelesen von der Schauspielerin und Regisseurin Bina Schröer, musikalisch untermalt von Emanuel Dürr.

09.05.18 nach oben
 

 

Marktredwitz

Otto-Hahn-Gymnasium

 

„Verfemt, verfolgt – vergessen?“

Eine Ausstellung in der Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums erinnert an die Bücherverbrennungen im Jahre 1933

Mit Plakaten, die das Haus der Bayerischen Geschichte zur Verfügung gestellt hat, erinnert die Fachschaft Deutsch an die Bücherverbrennungen in Deutschland vor 85 Jahren. Im Frühjahr 1933 wurden, vorwiegend durch die nationalsozialistische Studentenschaft, die Bücher von jüdischen und weltanschaulich abgelehnten Autoren aus Bibliotheken und Buchhandlungen aussortiert und auf öffentlichkeitswirksamen Kundgebungen verbrannt. Die Ausstellung zeigt anhand vieler Dokumente einerseits das Handeln der Akteure, welche die Bücherverbrennungen organisierten, sowie zahlreicher Mitläufer, die dem neuen Regime in vorauseilendem Gehorsam ihre Unterstützung dabei anboten. Andererseits vermitteln die Plakate auch einen Einblick in die Haltung von Zeitgenossen, die gegen die Bücherverbrennungen protestierten, und sie verdeutlichen die Reaktionen der betroffenen Autoren auf diese Vorgänge, die entweder ins Exil flüchteten oder sich in die innere Emigration zurückzogen. Die Schüler des Deutschkurses von Oberstudienrat Sebastian Nolda nutzten am 28.2.2018 die Ausstellung, um den aktuellen Stoff der Literaturgeschichte zu vertiefen, indem sie anhand von Laufzetteln Informationen aus den einzelnen Plakaten zusammentrugen. Das lädt Interessierte, die die Ausstellung besuchen möchten, herzlich ein. Ein Besuch ist wochentags bis 16 Uhr möglich.

02.03.18  
  47441

Moers

Begegnungsstätte Haus am Schwanenring
Schwanenring 5

 

Lesung "Bücher aus dem Feuer" zum 85. Jahrestag der öffentlichen Bücherverbrennung

08.05.18 nach oben
               
               

N

  Naumburg

Naumburger Jakobsstraße nahe der Gutenberg-Buchhandlung.
In der Zeit vom 30. April bis 11. Mai gibt es - begleitend zur Lesung - in der Stadtbibliothek eine Medienpräsentation zum Thema „Bücherverbrennung“.

10:30

„Lesen wider das Vergessen“
Wie bei den Lesungen der vergangenen Jahre wird die unter freiem Himmel stattfindende Veranstaltung von zahlreichen Partnern unterstützt, so vom Theater Naumburg sowie der Stadt- und Kinderbibliothek Naumburg. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen, wie Holger Uske, Vorstandsmitglied der Stadt-organisation und der Basisorganisation Naumburg der Partei Die Linke, informiert.

Außerdem liegen bereits zahlreiche Zusagen von Lesenden vor. So haben sich Domstifter-Dechant Curt Becker und Linke-Landtags-abgeordnete Katja Bahlmann ebenso angekündigt wie Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper (CDU) und der SPD-Landtagsabgeordnete Rüdiger Erben. Weitere Texte werden gelesen von Landrat Götz Ulrich (CDU), DGB-Gewerkschaftssekretär Karsten Priedemann, Theater-Intendant Stefan Neugebauer und Bibliotheksleiterin Sabine Matzner. Ebenfalls lesen werden Steffi Schikor, Vorsitzende der bündnisgrünen Kreistags-fraktion und Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Naumburg, Kathrin Wahlbuhl-Nitsche, Leiterin der von der Medizinischen Berufs-Akademie Naumburg (MBA) getragenen Freien Schule im Burgenland Naumburg „Jan Hus“, sowie Susanna und Markus Nierth aus Tröglitz. Außerdem stellen Christian Heyder, Koordinator des Projektes „Forum Ehrenamt“, sowie Jan Thyn und Kay Franke (beide Die Linke) Auszüge aus Büchern vor. Die musikalische Gestaltung übernehmen Schüler der Freien Schule im Burgenland.

06.05.18 nach oben
 

16816

Neuruppin

Schulplatz
Vorleserinnen und Vorleser melden sich bitte an
per E-Mail an Neuruppin-bleibt-bunt@t-online.de, damit wir die Lesung koordinieren können.

17:00

Am 9. Mai 2018 holen wir wieder „Bücher aus dem Feuer“. Damit wird an die Bücherverbrennungen im nationalsozialistischen Deutschland des Jahres 1933 erinnert.
„Dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen”“.
“Die Bücherverbrennung war der Höhepunkt einer von langer Hand geplanten «Aktion wider den undeutschen Geist»- und nicht nur am damaligen Berliner Opernplatz brannten am 10. Mai 1933 die Bücher. In mehr als 20 deutschen Städten eröffneten die Nazis die Hetzjagd auf Deutschlands Kultur, auf viele der bekanntesten Schriftsteller dieser Jahre und ihre Werke. Traurig genug, aber diese Aktionen waren nicht einmalig in der deutschen Geschichte. Schon 1817 hatten deutschnationale Studenten auf ihrem Wartburgfest zur Erinnerung an die «Völkerschlacht» gegen Napoleons Truppen den «Code Napoléon» und Werke jüdischer Autoren ins Feuer geschleudert. «Dies war ein Vorspiel nur, dort, wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen», schrieb der Dichter Heinrich Heine (1797-1856). Er behielt Recht: Die NS-Bücherverbrennung war nur das Vorspiel zum Mord an Europas Juden.” (Quelle: Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas e.V.)
Das Aktionsbündnis Neuruppin bleibt bunt lädt ein: Lesen Sie mit uns aus verbrannten Büchern, oder auch aus den Werken heute verfolgter Autorinnen und Autoren.

09.05.18  
               
               

O

 

Offenbach

Theateratelier Bleichstraße 14h

19:30

„Die verbrannten Dichter“ mit Erich Schaffner und Georg Klemp. Erich Schaffner erzählt die Geschichte von den Nazis, die vom Himmel gefallen kamen und ein unschuldiges Volk, insbesondere Rüstungsindustrielle und Bankiers, zu schlimmen Taten verleiteten, von denen niemand etwas ahnen konnte. Er erzählt die Geschichte anhand von Zeugnissen zeitgenössischer Schriftsteller, deren Werke verbrannt worden waren. Mit Liedern und Texten von Heine, Schiller, Goethe, Brecht, Tucholsky und anderen möchten wir Mut machen für das tägliche Engagement, sich immer wieder gegen Krieg und Faschismus zu wehren.

14.05.18 nach oben
               
               

P

FRA

Pessac

Place de la Vème République

11:00

Wolfgang Klein, der literarische Animateur und Präsident des deutsch-französischen Partnerschafts-Vereins „Freunde Göppingen-Pessac“ liest anlässlich der „cérémonie Victoire 1945 en présence des maires et élus des villes jumelles“ den Text von Kurt Tucholsky »Blick in ferne Zukunft« im deutschen Original, erschienen in „Die Weltbühne“ am 28.10.1930. Eine französische Übersetzung des Textes folgt im Anschluss an den deutschen Text.

08.05.18 nach oben
 

 

Pfaffenhofen

Festsaal des Rathauses

19:00

Das P-Seminar "Bücherverbrennung 1933" der elften Jahrgangsstufe des Schyren-Gymnasiums Pfaffenhofen unter der Leitung von Thomas Fischer lädt zu einer Lesung "Verbrannte Bücher" ein.
Die Schüler wollen den Schriftstellern eine Stimme geben, deren Bücher 1933 von den Nazis verbrannt und verboten wurden. 
Im ersten Teil des Abends lesen mehrere Pfaffenhofener Auszüge aus einigen dieser Bücher: unter anderem Bürgermeister Thomas Herker, Kulturreferent Steffen Kopetzky, Stadtrat Reinhard Haiplik und Stadtrat Richard Fischer. Den zweiten Teil des Abends bildet ein Vortrag des Münchener Lyrikers und Amnesty-International-Mitglieds Ludwig Steinherr, der einen Bezug von der Bücherverbrennung der NS-Zeit zur Gegenwart herstellt: Autoren oder Bücher
zu verbieten ist in einigen Ländern der Erde auch in der heutigen Zeit keine Seltenheit. 

09.05.18  
               
               

R

93047

Regensburg

Evangelisches Bildungswerk Regensburg e. V.

Am Ölberg 2

18:00

Verbrannte Bücher – verbannte Dichter
Vor 85 Jahren brannten in ganz Deutschland die Scheiterhaufen. Auch in Regensburg gab es auf dem Neupfarrplatz am 12. Mai 1933 eine Bücherverbrennung, organisiert von der örtlichen Hitlerjugend. Um an die Abkehr Deutschlands von den Idealen einer Kulturnation zu erinnern, wird auch in diesem Jahr wieder eine Gedenklesung zum Jahrestag der Ereignisse stattfinden. AutorInnen des Schriftstellerverbandes lesen Texte verfolgter Literaten. Vor der Lesung wird Dr. Bernhard Lübbers, Leiter der Staatlichen Bibliothek, kurz in die historischen Hintergründe einführen.

11.05.18 nach oben

 

31737

Rinteln

Karten gibt es im Vorverkauf in der Stadtbücherei für 6,- €. Die Plätze sind begrenzt, bitte nutzen Sie daher die Möglichkeit Karten reservieren zu lassen. (Telefon: 05751 / 403-164)

19:30

Verbrannte Bücher - 85 Jahre Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten - Lesung mit den Rintelner Lesefreunden

 

14.04.18  
 

91154

Roth

Stadtbücherei Roth

Schloss Ratibor, Ratsstuben 
Hauptstr. 1 

16:00 bis 17:30

85. Jahrestag der Bücherverbrennung

Es lesen der erste Bürgermeister der Stadt Roth Ralph Edelhäußer sowie weitere politische, geistliche und weltliche Prominente.

10.05.18 nach oben
               
               

S

91126

Schwabach

Lesezeichen Buch & Caffè
Königsplatz 29

19:00

Verfolgte Schriftstellerinnen und die Bücherverbrennung von 1933. Schriftstellerinnen, Lyrikerinnen, Essayistinnen - im frauenfeindlichen Weltbild der Nationalsozialisten kamen solche Frauen nicht vor. Die Historikerin Nadja Bennewitz stellt uns Schriftstellerinnen und ihre Werke vor, die von den Nazis diffamiert und verfolgt wurden.

22.02.18 nach oben
 

15566

Schöneiche bei Berlin

Gemeindebibliothek
Dorfaue 5
Eintritt frei

18:00

Lesen gegen das Vergessen - Erinnerung an die Bücherverbrennung vor 85 Jahren

Zur Erinnerung an die Bücherverbrennungen am 10.5.1933 lesen Schöneicherinnen und Schöneicher aus den Werken der von den Nationalsozialisten geächteten Autorinnen und Autoren.

Mit musikalischer Begleitung durch Lothar Graap und Ausstellung von Skulpturen der Reihe "Bücher aus dem Feuer" von Achim Kühn.

16.05.18  
               
               

T

 

Thalmässing

Gemeindezentrum St. Marien in Thalmässing
Der Eintritt ist frei. Keine Anmeldung erforderlich.

19:30

Lesung zum Gedenken an den 85. Jahrestag der Bücherverbrennung

09.05.18 nach oben
               
               

U

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V

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W

74731

Walldürn

Galerie FürWahr
Hauptstraße 26

19:30

Erinnerung an den 85. Jahrestag der Bücherverbrennung 
Ann-Kathrin Schneider und David N. Koch lesen aus "gebrandmarkter Literatur"
Flyer

19.05.18 nach oben
  06667

Weißenfels

Museum Schloß Neu-Augustusburg
Zeitzer Str. 04
Nähere Informationen und weitere Terminwünsche gerne in der Schlossbibliothek unter 01629867430 bei I. Struve
Email : ilonka.struve@museum-weisenfels.de

11:15 und 12:20

Buchlesung und Gesprächsrunde: Wer Bücher verbrennt, verbrennt auch Menschen !!!
1. Elfriede Brüning : Damit Du weiterlebst
Im Mittelpunkt stehen die Briefe von Hilde Coppi aus der Todeszelle.
Sie war an den Anschlägen auf Hitler beteiligt und wurde zum Tode verurteilt.
Da sie jedoch schwanger war, widerfuhr ihr eine besondere Gnade. Sie sollte erst erhängt werden, wenn sie ihr Baby nicht mehr stillen kann.
So brachte sie ihren Jungen im Gefängnis zur Welt und stillte ihr Baby fast ein Jahr lang.
Ihre Gedanken schrieb sie in Briefe an die Außenwelt. Diese werden vorgestellt.
2. Gegen das Vergessen : Mutti, was spielen die Kinder im Krieg ?
Im Mittelpunkt dieser Lesung steht ein kleines Mädchen, welches nicht versteht, was am Krieg schön sein soll. Erst brannten die Bücher, dann die Häuser. Auf den Plakaten sehen die Väter in Uniform gut aus, aber ihr Vati gefiel ihr in der Werkstatt besser. Die Kinderbücher haben schöne Bilder über den Krieg, ihre Familie aber hat Hunger. Die Gedichte sind schön, die sie lernen müssen, aber sie können die tote Mutti nicht ersetzen. Eine Lesung für Schulklassen 5-8 .

22.05.18  
 

 

Wickede

Bücherei im Bahnhof (BiB)

19:30

Bücherverbrennung: „Anschlag auf die geistige Freiheit“. „Die Freiheit, seine Gedanken frei und ohne Zensur auszudrücken, ist wesentliches Merkmal für eine demokratische Gesellschaft. Die Verbrennung der 1933 verfemten Bücher mahnt uns heute, dieses Grundrecht gegen alle Widerstände zu verteidigen“, sagt der ehemalige Hammer Oberbürgermeister Jürgen Wieland (SPD). Im Rahmen einer Vortragsveranstaltung der Volkshochschule (VHS) Werl, Wickede (Ruhr) und Ense unter dem Titel „Vor 85 Jahren: Anschlag auf die geistige Freiheit“ will der Politiker deshalb an die unsägliche Bücherverbrennungen durch die Nationalsozialisten in Deutschland erinnern.

17.05.18  
    Wuppertal

Internationales Begegnungszentrum
Hünefeldstr. 54 a
Eintritt frei

18:00

Hajo Jahn, der Vorsitzende der Else Lasker-Schüler-Gesellschaft, hält Lichtbildervortrag.
Die reichsweite Barbarei startete erst rund sechs Wochen später am 10. Mai 1933 auf dem Opernplatz in Berlin: In zahlreichen deutschen Universitätsstädten karren die Nazis Tausende Bücher aus öffentlichen und privaten Bibliotheken zusammen und verbrennen sie auf öffentlichen Plätzen. Es sind Werke bekannter Autoren wie Erich Kästner, Kurt Tucholsky, Carl von Ossietzky oder Heinrich Mann, darunter viele jüdische Schriftsteller. Insgesamt sind Bücher von mehr als 300 Philosophen, Wissenschaftlern, Lyrikern, Romanciers und politischen Autoren betroffen – ein “Holocaust of Books”, wie die amerikanische Illustrierte “Newsweek” damals schreibt.

21.04.18 nach oben
 

16868

Wusterhausen /Dosse

Wusterhausen/Dosse
Am Uferweg - vor dem jüdischen Friedhof
Email: bibliothek@wusterhausen.de

17:00

Lesen gegen das Vergessen - jeder ist willkommen und kann Texte lesen oder auch nur zuhören.
Eine Veranstaltung mit und für BürgerInnen der Gemeinde Wusterhausen/Dosse

07.05.18

 
               
               

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Bitte beachten Sie: Wir sind keine Veranstalter, sondern veröffentlichen die uns mitgeteilten Termine. Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Haftung.

 

 

 

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